Über mich
Auf den folgenden Seiten finden Sie sind einige Informationen über meine hauptberufliche Tätigkeit,
meine Aufgaben bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten - Stadt sowie meine Ausbildungen und
einige private Infos.
Ausbildung und Lebenslauf
1984 - 1988
Volkschule
1988 - 1992
Hauptschule
1992 - 1997
HTBL u. VA St. Pölten, Abteilung Nachrichtentechnik
1996
Führerschein BCEFG
1997 - 1998
Präsenzdienst in der Kaserne Langenlebarn
("Flughafenfeuerwehr")
seit 1998
beschäftigt beim Magistrat St. Pölten
1998 - 2000
Führungsausbildung in der NÖ Landesfeuerwehrschule bis Feuerwehrkommandantenlehrgang
Schadstoffausbildung, Rhetorikausbildung, Kranführerausbildung
2000
Feuerpolizeilicher Beschau Lehrgang, Bautechnik Modul 1+2, Staplerschein
2001
Bautechnik Modul 3-5
2003
Sauerstoffgeräteträgerlehrgang
2004 - 2005
300 stündige berufsbegleitende Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft im WIFI Wien
seit August 2005
Distance Education for FDS ("Fire Dynamics Simulator" from NIST)
at School of Fire Protection Engineering Technology
(Seneca College - Canada)
seit Frühjahr 2006
Vorsitzender des Arbeitsausschusses
"Vorbeugender Brandschutz - Technik"
des NÖ Landesfeuerwehrverbandes
2008 - 2010
Berufsbegleitender Universitätslehrgang
„Fire Safety Management, MSc“ an der Donau Uni Krems
Download der Masterthesis unter "Downloads"
Nähere Infos: Donau Uni Krems
Meine Tätigkeit beim Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten und
der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten - Stadt
Seit 1989 bin ich Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten - Stadt,
damals war vor allem die Neueröffnung der Zentrale, sowie der Einfluss von
Freunden der Beweggrund der Feuerwehrjugend beizutreten.
Seit 1998 bin ich beim Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten, bei der Dienststelle
Feuerwehr
beschäftigt.
Vor 1998 wurden die EDV Systeme bei der Feuerwehr zum Großteil von Zivildienstleistenden
gewartet und entwickelt, was sich aufgrund der immer komplexeren Systeme, und aufgrund
der Tatsache, dass Zivildiener nach dem abrüsten nicht mehr zur Verfügung stehen,
sich immer mehr zum Problem entwickelte.
Aus dieser Problematik heraus wurde ein zusätzlicher Posten für den EDV Bereich geschaffen.
Da ich zu dieser Zeit gerade meinen Präsenzdienst beendete und ich neben der fachlichen
Voraussetzung (HTL Matura) auch noch langjähriges Feuerwehrmitglied war, wurde ich im Sommer
1998 beim Magistrat aufgenommen.
Die Hauptaufgaben bestanden Anfangs im Aufbau eines LAN Netzwerkes und in der
Entwicklung eines EDV Systemes zur Verarbeitung der ca. 1000 Feuerwehralarmpläne
der Bereichsalarmzentrale St. Pölten. Dieses erste Alarmplanabfrage-System basierte
auf Microsoft Access mit VBA Oberfläche.
Aber auch die Gestaltung von sämtlichen grafischen Unterlagen (Jahresberichte, Einladungen,...)
sowie Tätigkeiten im Verwaltungsdienst (Lehrgangsanmeldungen, Statistik,...) gehören
zum Aufgabenbereich.
Ab 1999 wurde ich zusätzlich mit den Agenden des Katastrophenschutzes betreut.
Dabei bestand die Hauptaufgabe den vorhandenen Katastrophenschutzplan der Landeshaupstadt
in ein digitales System zu verpacken.
Im Jahr 2000 wurde das "Digitale Einsatz- und Katastrophen Management System" - DiEKaMaS
in Betrieb genommen. Neben
sämtlichen Feuerwehrplänen, Katastrophenschutzplänen beinhaltet
dieses auch eine GIS
Oberfläche mit Schadstoffausbreitungsberechung usw.
Nähere Infos unter Softwareentwicklung.
Entwickelt wurde dieses System in Microsoft Visual Basic, und war damals im kommunalen
Bereich eines der ersten Systeme dieser Art, und wurde daher auch entsprechend
medienwirksam präsentiert. Sogar das Magistrat der Stadt Wien interessierte sich für diese Lösung
und war an einem Meinungsaustausch interessiert.
Seit dem Jahr 2000 bin ich Leiter des Verwaltungsdienstes der Freiwilligen Feuerwehr
St. Pölten - Stadt, und somit als Kommandomitglied in sämtliche Entscheidungen miteingebunden.
Seit diesem Jahr werde ich auch als Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz im
Bau- und gewerberechtlichen Verfahren eingesetzt, wobei ich bis jetzt bei ca. 250 Verfahren
teilgenommen habe. Die Ausbildung für diese Tätigkeit erfolgte großteils in der
NÖ Landesfeuerwehrschule, durch Selbststudium, durch Einschulung bei anderen
Sachverständigen, sowie durch Besuch
von zahlreichen Tagungen und Seminaren.
Seit Herbst 2004 bin ich Mitglied beim Schadstoffberatungsdienst des NÖ
Landesfeuerwehrverbandes, dieser Dienst besteht aus 4 Teams mit je 3 Mann, welche
im 4 wöchigen Rythmus jeweils eine Woche Rufbereitschaft haben.
Bei Schadstoffunfällen in Niederösterreich hat der örtliche Einsatzleiter die Möglichkeit
diesen Beratungsdienst anzufordern. Die Aufgabe dabei ist es den Einsatzleiter zu beraten
und bei der Auswahl der richtigen taktischen Maßnahmen zu unterstützen.
Neben diversen Spezialmessgeräten ist jedes Team auch mit einem Laptop
mit umfangreicher Spezialsoftware ausgestattet. Ein Teil davon ist auch das
"Grafische Schadstoff Informations System" - GraSiS, welches auf DiEKaMaS
basiert und speziell für den Schadstoffberatungsdienst von mir programmiert wurde.
Seit dem Frühjahr 2006 bin ich Vorsitzender des Arbeitsausschusses
"Vorbeugender Brandschutz - Technik" des NÖ Landesfeuerwehrverbandes.
In dieser Position bin ich für die Führung eines 6 köpfigen Teams verantwortlich,
welches sich mit sämtlichen technischen Belangen des Sachgebietes
"vorbeugender Brandschutz" des NÖ Landesfeuerwehrverbandes auseinandersetzt.
Aufgaben sind z.B. die Prüfung und Erstellung neuer Richtlinien, Bewertung neuer
Technologien, usw.
Von 2008 bis 2010 absolvierte ich den berufsbegleitenden Universitätslehrgang
„Fire Safety Management, MSc“ an der Donau Uni Krems Nähere Infos: Donau Uni Krems
Der Titel meine Masterthesis lautet:
"Anwendung von Brandsimulationsmodellen zur Rekonstruktion von Brandverläufen"
Mein Betreuer war Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. techn. Dr.h.c. Ulrich Schneider von der TU Wien.
Die Fachprüfung sowie die Verteidigung der Masterthesis erfolgte vor einer Kommision, bestehend aus:
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. techn. Dr.h.c. Ulrich Schneider (TU Wien)
DI Monika Oswald (TU Wien)
Ing. Christian Lebeda (TU Wien)
Die Arbeit und Fachprüdung wurde mit "Sehr gut" benotet und
kann unter "Downloads" abgerufen werden.
Derzeitige Hauptaufgaben bei der Feuerwehr St. Pölten - Stadt
Einsatzdienst
Pro Jahr fahre ich zu ca. 120 Feuerwehreinsätzen, wobei in etwa 40 davon in der Freizeit geleistet werden.
Eingesetzt bin ich in allen Aufgabenbereichen (Einsatzleiter, Kraftfahrer, Atem- und Köperschutzträger)
Verwaltungsdienst
Im Rahmen der Funktion als Leiter des Verwaltungsdienstes werden sämtliche Diensteinteilungen,
Kursanmeldungen, Einladungen, Statisken, usw. abgewickelt
EDV - Systemerhaltung
Ca. 30 PC's und Laptops der FF St. Pölten - Stadt und ein Windows 2003 Server werden durch mich administriert.
Die Administration der Feuerwehrhomepage und des Webzuganges wird dankenswerterweise
von meinem Freund Rainer Schwarz (www.blaxbox.at) durchgeführt.
Vorbeugender Brandschutz
Jährlich ca. 50 Bau- und Gewerbeverhandlungen sowie brandschutztechnische Beratungen als
Sachverständiger der Feuerwehr St. Pölten - Stadt.
Zusätzlich erfolgt eine regelmäßige Teilnahme an den Aktenvorbesprechungen des Magistrates,
sowie regelmäßige Teilnahme an Fortbildungs- und Infoveranstaltungen.
Die Tätigkeit als Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz werden während der
Dienstzeit durchgeführt. Sämtliche Sachverständigenhonorare werden zugunsten der
Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten - Stadt verrechnet.
Bezirkssachbearbeiter EDV
Administration des ELDIS Einsatzleitsystems, sowie der PC's und Laptops des Bezirksfeuerwehrkommandos,
sowie Support bei Problemen mit dem Feuerwehrverwaltungssystem "FDISK" für die Feuerwehren
des Bezirkes St. Pölten.
Katastrophenschutz
Erweiterung des Katastrophenschutzplanes der Landeshauptstadt St. Pölten, Vorbereitung etwaiger
Stabsrahmenübungen.
Softwareentwicklung für Tablet PC
Entwicklung einer Software für einen Einsatz-Tablet PC.
Weitere Infos unter Softwareentwicklung
Planung Bereichsalarmzentralenumbau
Ende 2006 bis Anfang 2007 wurde die Bereichsalarmzentrale St. Pölten umgebaut. Hierbei wurden
im unter meiner Federführung gemeinsam mit Rainer Schwarz und unserer Arbeitsgruppe die
grundsätzlichen Anforderungen bereits im Jahr 2005 festgelegt.
Aufgrund dieser Vorgaben wurden Leistungen entsprechend Bundesvergabegesetz
ausgeschrieben, bzw. in Eigenregie erbracht.
Im Frühjahr 2007 wurde die neue Zentrale feierlich in Dienst gestellt:
Infos neue BAZ
Softwareentwicklung für neue Bereichsalarmzentrale
Softwareentwicklung der gesamten Bedienungsoberfläche und Visualisierungen
für die neue Bereichsalarmzentrale. Hier erfolgt eine sehr enge Kooperation mit meinem
Freund Rainer Schwarz, welcher den gesamten Hardwarenahen Teil auf Linuxbasis programmiert.
Weitere Infos unter Softwareentwicklung
Erstellung externer Notfallpläne
Für das Magistrat werden (wurden) für die Seveso II Betriebe der
Landeshauptstadt St. Pölten die externen Notfallpläne erstellt. Mein Hauptaufgabenbereich
liegt hierbei bei der Risikoanalyse bzw. Erstellung von Referenzsnarien für den
Schadensfall. Ich arbeite hierbei hauptsächlich mit Schadstoffausbreitungsmodellen
wie z.B. Aloha von der US Environmental Protection Agency
Private Informationen
Ich bin 1978 geboren und würde mich als lustig und ehrgeizig beschreiben, vielleicht etwas schüchtern.
Ich habe braune kurze Haare und braune Augen, normale Figur, und würde mich nicht gerade als
sehr groß
bezeichnen ;-)
Ich bin seit 2009 mit meiner Frau Sandra verheiratet,
welche sehr viel Verständnis für
die vielen, vielen
Stunden,
welche ich für die
Feuerwehr, bzw. für meine nebenberuflichen
Tätigkeiten aufbringe.
Im November 2009 ist unser Sonnenschein "Emily" geboren.
Als Ausgleich zu den unzähligen Stunden Arbeit gibt es nichts
Schöneres und Entspannenderes als gemeinsam mit meiner Familie
etwas zu unternehmen, oder zu relaxen.